Valdovino

Spotcheck in Spanien


Spot Check der Autorin von Surf Mia, Surf! 


Praia de Frouxeira - oder Valdovino ist einer der Spots, der im Buch Surf Mia, Surf! , eine große Rolle spielt. Aber nicht nur im Buch spielt dieser Spot eine große Rolle. 
Ich durfte schon viele Sommer dort genießen und möchte keinen davon missen.

Der Ort an sich ist relativ klein, bietet aber alles, was man zum Überleben braucht. Einen kleinen Supermarkt, einen großartigen Campingplatz (Camping Valdovino), eine Bar am Strand und einige Restaurants. 

Am Campingplatz findet sich das Camino Surf Camp. Dort stehen Leihboards zur Verfügung und du kannst Surf Stunden buchen. Oder gleich für eine Woche einchecken.

Aber nun zum Surfen!

Der Strand verläuft in einem leichten Bogen und fängt somit einiges an Swell ein. An der östlichen Seite der Bucht bricht eine konstante Rechte die an vielen Tagen im Jahr läuft. 

An der ganzen Bucht entlang kann man immer wieder Peaks finden.
Das westliche Ende der Bucht, in Richtung Leuchtturm, wird vor allem dann interessant, wenn der Swell zu hoch wird für den östlichen Teil. Die Wellen kommen dort abgeschwächt rein.


Parkplätze stehen genug zur Verfügung, da der Strand auch bei Spaniern sehr beliebt ist. Restaurants und Bars befinden sich am östlichen Teil der Bucht. 

Am westlichen Teil der Bucht muss neben der Straße geparkt werden.

Dort finden sich auch weder Bars noch Restaurants. 


Valdovino kann einiges an Surfern vertragen und so wird es in der Regel nicht zu crowded. An guten Tagen, oder wenn das Pantin Classic ansteht, wird es aber schon mal voll. 

Moliets Plaque

Spotcheck in Frankreich

Spot Check der Autorin von Surf Mia, Surf!

Der Hauptcharakter MIA aus dem Buch Surf Mia, Surf! liebt ja bekanntlich Frankreich und Spanien. Einer ihrer Lieblingsorte ist Moliets. Nach diesem Artikel werdet ihr vermutlich auch eure Sachen packen wollen und zu einem Roadtrip nach Moliets aufbrechen wollen. #party 


Moliets Plaque liegt an der Atlantikküste in Landes in Frankreich.
Es ist ein kleiner, süßer Beachtown mit zwei Campingplätzen, einer Strandpromenade, Cafe´s und einem Skate Park.
Nicht ganz so hip und stylish wie Hossegor aber dafür charmanter liegt es inmitten von Pinienwäldern. An der Promenade sammeln sich Restaurants in denen Muschelgerichte vorzüglich duften, Eissalons, Bars und kleine Geschäfte. 
Am Strand sammeln sich MENSCHEN! Der südlichere Teil des Strandes, direkt vor der Promenade ist den Schwimmern und Strandbesuchern vorbehalten. Der nördliche Teil gehört den Surfern und vor allem den Surfcamps. Hinter den typischen, hohen Dünen erstreckt sich ein wundervoller, endloser Strand. 
Zum Surfen lädt natürlich die Flussmündung ein, die bei Low Tide schon mal geniale Peaks produziert. Bei High Tide ist Moliets eher zu meiden.
Allerdings ist hier grundsätzlich etwas Vorsicht geboten. Am Campingplatz versammeln sich wahnsinnig viele Surfcamps, die sich dann tagsüber im Line-Up breit machen. FOAMIES EVERYWHERE.
Das kann auch zu Spannungen mit den Locals führen in die man nicht geraten möchte.

Lieber gleich mal in der Früh an den Strand und ins Wasser - sofern die Tide passt.


Im Großen und Ganzen ist Moliets aber super süß und perfekt, wenn man mal aussteigen und Party machen möchte. 
Mein Top Surf Spot ist es aufgrund der vielen Menschen im Wasser und den Strömungen nicht aber der Charme ist einfach unglaublich!

Und die großen Outlets von Hossegor sind gleich nebenan ;) 



Campelo 

Spotcheck in Spanien

Spot Check der Autorin von Surf Mia, Surf!

Campello - was soll ich sagen.
Campello könnte einem Surf-Märchen entsprungen sein. Ein Märchen, in dem es zwischendurch etwas brenzlig wird, aber ein Märchen bleibt. 
Es liegt in Galizien. Abseits der Touristenhochburgen und ist nicht auf den ersten Blick erkennbar. Man verlässt die Bundesstraße, fährt an Sonnenblumenfeldern und Kühen vorbei und plötzlich sieht man diese unglaublich schöne Bucht vor sich. Es gibt einen kleinen Parkplatz und man sieht von dort aus sofort auf das Meer. Achtung, an Wochenenden und Feiertagen ist es hier VOLL. Nicht nur der Parkplatz, auch das Line-Up.
Neben dem Parkplatz findest du einen Wasserfall, in dem es sich wunderbar duschen lässt. Bewachsene Klippen, Felsformationen und die unendliche Weite (kitschig ich weiß) des Ozeans erstrecken sich. Man könnte auch einfach die Stufen zum Strand runterlaufen, sich hinsetzen und genießen. Wären da nicht die Wellen.
Malerisch laufen sie rein. 
Die Bucht hält selbst bei starken, hohen Swells und bietet einen unvergesslichen Anblick. Klare, hohe Wellen. Wenn der Swell passt auch Barrels laufen hier wie ein Uhrwerk rein. Da es am rechten Seite der Bucht (vom Strand aus gesehen) zu Strömungen kommt, ist hier Vorsicht geboten. Außerdem gibt es schon mal einige Locals die sich breit machen und an guten Tagen ihre Wellen nicht unbedingt teilen wollen. Ansonsten einfach recht raus paddeln, nach links ins Line-Up abbiegen und kurz mal genießen. Der Anblick raubt einem den Atem. Danach heißt es: SURFS UP IN CAMPELLO!
Der Spot funktioniert bei mittleren bis großen Wellen und macht richtig viel Spaß!
Hol`dir die Welle deines Lebens!




The.Riverwave 
Spotcheck in Österreich

Von Barbara Bayer / Surf Mia, Surf! Team

The.Riverwave läuft und ist nun für alle Surfbegeisterten offen!

Meistens jedenfalls. Dazu kommen wir aber gleich.

 

Die größte, künstliche Flusswelle der Welt liegt im Herzen des Salzkammerguts, nahe dem Traunsee.
Die Landschaft ist super idyllisch und lädt zum Träumen ein.

 

Am Weg zur Welle kommt man, von Gmunden aus kommend, an einigen Geschäften vorbei. Für Proviant kann man also selbst sorgen. Muss man aber nicht. Du bekommst auch direkt bei der Welle geschmierte Brote, Eintopf, Eis, Getränke und kleinere Snacks.
 Bei der Welle angekommen gibt es ein Parkverbot zu beachten. Am Besten nutzt man den 200m entfernten Parkplatz. Achtung, Kleingeld nicht vergessen! 
 
 

Der Preis für Tagestickets liegt bei unter € 30,- und die Jahreskarte gibt’s schon um €444,-.

Ein fairer Preis, wenn man viel Zeit hat und den Tag an der Welle verbringen möchte.
 Stunden- oder Halbtageskaten gibt es nicht.


 In der Regel finden sich, gerade am Wochenende und durch die zentrale Lage, viele Surfer ein. Es kann hier zu längeren Wartezeiten kommen!
 Montag und Donnerstag ist für Jahreskartenbesitzer reserviert.

Grundsätzlich hält man sich aber an die Riversurf Etikette und somit kommt man relativ schnell an die Reihe. Es lohnt sich auch einen Blick auf den Event Kalender zu werfen damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt. Außerdem solltest du vor deiner Abfahrt die Facebook Seite und den Wetterbericht checken…bei Regenwetter kann es passieren, dass die Traun Hochwasser führt und die Welle somit nicht surfbar ist.

 

Als Riversurf Anfänger, kannst du das Kursangebot nutzen! 
 Außerdem gibt es Gear im Verleih. Safety Gear wie Helm und Sicherheitsleash sind kostenlos!

 

Die Welle an sich ist mit ihren 10 Metern super fein gelungen!

Mal steiler, mal flacher – immer lustig.
 Außer bei Hochwasser…da fällt sie um ;)

Der Einstieg ist aber beiden Seiten super easy – falls doch Hilfe benötigt wird, ist immer jemand zur Stelle der gerne hilft. Nur Mut und fragen.

Der Ausstieg ist, wie der Einstieg auch, kein Thema. Einfach geradeaus paddeln und raus klettern. Falls es einen doch in die Traun spült, ist man mit ein paar wenigen Paddelzügen wieder an Land. 

Die Vibes an der Welle sind gechillt und easy.

 

Für Familien mit (kleinen) Kindern würde ich noch empfehlen einen Sonnenschirm mitzubringen. Die gepflanzten Bäume spenden noch keinen Schatten. 

 

Alles in Allem mag ich The.Riverwave sehr gerne und werde diesen Sommer bestimmt noch einige Zeit hier verbringen!

 

 




La Porge 


Reisebericht von Barbara Bayer / Surf Mia, Surf! Team

Es ist heiß. 
Die Sonne knallt vom Himmel und man könnte an und für sich, Urlaub einplanen.
Nur, es ist auch 2020.
Corona hat in unseren Alltag Einzug genommen.
Plötzlich ist alles nicht mehr so einfach. Nicht mehr so spontan und überhaupt ungewiss.
Wenn man schon ins Ausland fährt, wohin?
In der Nähe von Österreich bleiben und dafür schnell auf Entwicklungen reagieren können? Italien vielleicht?
Klarer Vorteil, man ist, abgesehen von den heftigen Wartezeiten an der Grenze, schnell wieder in Österreich. 
Nachteil: nicht surfbar.
Es muss also eine Alternative her, wenn man auch surfen möchte.
Spanien? No way! Zu hohe Fallzahlen und eine Reisewarnung der höchsten Stufe.
Was bleibt übrig? Frankreich!
Aber Moment mal. 
Die uns bekannten Surf Cities in Süd-West Frankreich sind auch ohne Corona überlaufen. Bieten oft nur kleine Stellplätze auf den Campinganlagen und sind nicht die Saubersten. 
Nur gut, dass es nicht unbedingt eine der bekannten Plätze wie Lacanau, Moliets oder Hossegor sein muss.
Wie wäre es mit La Porge?
Dieses überaus beschauliche Örtchen bietet einen Strand - schon mal gut.
Außerdem finden sich einige Restaurants an der Standpromenade. 
Ein Stellplatz für Wohnmobile und ein Campingplatz mit Tennisanlage, Minigolf und sauberen Duschen - jedenfalls um acht Uhr morgens.
In der Off-Season werden aber selbst am Strandparkplatz Busse und Wohnmobile geduldet. Sofern man sich an die Regeln des kleinen, grisgrämigen Waldwächters hält. 
Campingplatzkosten von € 22,- pro Nacht oder Stellplatzkosten von satten € 14,- pro Nacht kann man sich damit sparen.

Der Surf in La Porge ist durchwachsen. 
Es ist mit Grund kein Hotspot in der Szene, aber es ist allemal besser als nichts und an Standard Tagen durchaus kein Crowd Magnet. Sehr zur Freue von mir. Ich warte lieber länger auf eine gute Welle, als um jede gegen 50 andere Surfer anpaddeln zu müssen. 
Der Parkplatz ist weitläufig und liegt direkt an der Düne. 
Unter der Woche ist es in der Off-Season selbst mit einem großen Wohnmobil easy einen Parkplatz zu finden. 
Am Wochenende ist es selbst im September noch ratsam eher früh dazu sein da La Porge in der Nähe von Bordeaux liegt und somit auch für Strand-Touristen interessant ist.
Alles in Allem ist La Porge gemütlich, ruhig und lädt zum verweile ein.

Achtung: Es gibt keinen Supermarkt in Strandnähe!